Kaum ein Haushalt kommt ohne Sideboards, Kommoden und natürlich Schränke aus. Schließlich bieten diese praktischen Möbelstücke jede Menge Stauraum, in dem sich Kleidungsstücke, aber auch andere Gegenstände verstauen lassen. So sind die Dinge bei Bedarf jederzeit griffbereit und die Wohnung wirkt aufgeräumt. Deshalb finden die Besucher auch aus diesem Möbel-Segment eine große Auswahl an passenden Stücken für die eigene Wohnung. Auch bei Sideboards, Kommoden und Schränken reicht die Bandbreite der Auswahl von klassisch bis modern.

Kommoden und Sideboards – was ist der Unterschied?

Bei Kommoden handelt es sich um sogenannte Kastenmöbel, die meist tischhoch und mit Schubladen versehen sind. Entstanden ist diese Art von Möbeln während des Mittelalters. Damals wurden sie als Sakristeischränke verwendet, in welchen die lithurgische Kleidung aufbewahrt wurde. Die Schubladen dienten dazu, um die Kleidungsstücke nach Anlass und Amt getrennt aufzubewahren.

Ihre absolute Glanzzeit erlebte die Kommode während des 18. Jahrhunderts. Kommoden wurden damals vor allem in Frankreich in vielen verschiedenen Formen hergestellt. Natürlich hatten auch die verschiedenen Stilepochen dieser Zeit einen Einfluss auf das Aussehen der Kommode.

Sideboards – was ist das?

Bei Sideboards handelt es sich um ein halbhohes Möbelstück, das für gewöhnlich mit zwei oder mehr Türen ausgestattet ist. Gern werden im Sideboard das Tafelgeschirr und Tischdecken aufbewahrt. Genutzt wird das Sideboard aber auch gerne als Arbeitsfläche, um darauf Speisen anzurichten.

Genutzt werden kann das Sideboard aber auch als Unterbau für ein Küchenbuffet. In diesem Fall steht der obere Aufbau direkt über der freien Anrichte, also dem Sideboard. Die Tradition dieses Möbelstücks reicht bis ins ausgehende Mittelalter zurück.

Begriffe und mehr rund um Möbelstücke

Auch wenn die Begriffe heute für ein und das selbe Möbelstück verwendet werden, gibt es doch deutliche Unterschiede. So gilt die Anrichte als Weiterentwicklung des Tisches, während das Buffet aus der Truhe entwickelt wurde. Diese Unterschiede in der Fortentwicklung lassen sich insbesondere bei Antiquitäten sehr gut nachvollziehen. Der Grund: Buffets stehen seit jeher an der Wand, weshalb deren Rückseiten auch nicht verziert sind. Anrichten hingegen wurden oft frei im Raum aufgestellt, weshalb sie auch rundherum mit Verzierungen versehen wurden.